panorama kokerei zollverein
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Sonntag, 13. Juni 2010

wohn und verwaltungshaus in essen-katernberg, katernbergerstr 138-144 und 146-152

fotografiert von wausk in 2010




Merkmale:Ende 19. Jahrhundert;
2 1/2-geschossiges Backsteinmehrfamilienhaus mit straßenseitig 6 Fensterachsen; an beiden Giebelseiten befinden sich flache niedere Anbauten, die von einem Satteldach bedeckt sind und jeweils zwei Eingänge haben; umlaufende Geschoßgesimse, stichbogige Fenster, teilweise freiliegende Kellerfenster, straßenseitig sind die beiden äußeren Fensterachsen risalitartig vorgezogen, haben etwas breitere Fenster, sind von einem Dreiecksgiebel überfangen, in dem ein rundbogiges Fenster sitzt; gedrungene stichbogige Fenster im Mezzanin.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)



http://cliolink.de/denkmalliste/bezirk06/katernberg/000000952212ac883.html

http://maps.google.de/maps?q=51.503273,7.051501&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

Samstag, 5. Juni 2010

denkmalgeschütze gebäude in essen-katernberg,bergschule, auf der reihe 100

fotografiert von wausk in 2010


Merkmale:Ehem. Bergschule 1903 inschriftlich datiert;
Heute: Kath. Grundschule
2-geschossiges Backsteingebäude mit Krüppelwalmdach, mit traufseitig 10 Fensterachsen; die zwei mittleren Fensterachsen sind risalitartig vorgezogen, von einem Dreiecksgiebel mit abgewalmter Spitze überfangen; im EG ein ehemaliger stichbogiger Eingang; die beiden Fenster im Giebel sind rundbogig und von einem farbig abgesetztem Band im Mauerwerk umgeben, stark betontes Traufgesims; umlaufendes Geschoßgesims; die Fenster an den Traufseiten sind stichbogig und dreigeteilt, an den Giebelseiten kamen einige rundbogige Fenster hinzu; die rückwärtige Traufseite hat ebenfalls einen Mittelrisalit, der in gleicher Weise wie die vordere Traufseite übergiebelt ist, mit einem zusätzlichen Eingang, diese Seite ist glatt verputzt; giebelseitiger späterer Eingangsvorbau mit weiterem Eingang.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0002



http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&q=essen.katernberg+auf+der+reihe+100&fb=1&gl=de&hnear=&cid=0,0,3204206203800790834&ei=d4AJTK2_C4ycOK6C8fMP&ved=0CBsQnwIwAA&hq=essen.katernberg+auf+der+reihe+100&ll

denkmalgeschütze gebäude in essen-katernberg, zollvereinschule , heinrich-lersch-str



fotografiert von wausk 2010


auf dieser treppe wurden/werden? die klassenfotos fotografiert

Merkmale:Um 1910 sogenannte Zollvereinschule;
2-geschossiges, 7-achsiges Schulgebäude mit Krüppelwalmdach auf breitrechteckigem Grundriß, das freiliegende Kellergeschoß hat teilweise freiliegende rundbogige Fenster, an beiden Traufseiten ist die Mittelachse durch den Eingang und einen Giebel mit abgewalmtem Dach betont, über dem Eingang liegt in einem rundbogigen verputzten Feld ein großes Fenster (Treppenhaus); die Fenster an den Traufseiten sind dreigeteilt, die unteren Flügel von verschiedener Höhe, die weitherabreichenden Sohlbänke sind durch abgetrennte Backsteine gegliedert, sonst besteht der Schmuck des Gebäudes aus einander abwechselnden glattverputzten Flächen und Backsteinmauerwerk, der Eingang an der straßenseitigen Traufseite ist eingezogen, er hat ein rundbogiges Oberlicht und ist über eine breite Freitreppe erreichbar; an einer Giebelseite ein niederer rechteckiger Erker mit zusätzlichem Eingang, neben den Zwerchgiebeln auf beiden Seiten je zwei Dachhäuschen, im Inneren ist das Gebäude neu durchgebaut.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0013



http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&q=essen-katernberg+heinrich+lersch+str+40&fb=1&gl=de&hnear=&cid=0,0,5082249549554873275&ei=yH4JTNSmMYONOKn7hNQP&ved=0CBcQnwIwAA&hq=essen-katernberg+heinrich+lersch+str+40&ll=51.499139,7.04906&spn=0.010887,0.02787



Mittwoch, 26. Mai 2010

pestalozzidorf "im grund", pestalozziweg

fotografiert von wausk in 2009


ehem.gemeinschaftshaus.
heute kinder und jugend und familieneinrichtung
wichernhaus






link zu infos zur pestalozzibebaubung

Dienstag, 25. Mai 2010

pestalozzidorf "im grund", im grund


fotografiert von wausk in 2009




Merkmale:Das Modell der Pestalozzidörfer kam aus der Schweiz.
Nach dem Vorbild des Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) entstand dort in der Zeit des Zweiten Weltkriegs 1944 ein erstes Dorf, um die entwurzelte Kriegsjugend aufzunehmen. "Wer nicht in seiner Jugend in den festen Schranken eines ordentlichen Hauses gewandelt und nicht von seinen Eltern zu einem Nahrungserwerb angeführt, vorbereitet und ausgebildet worden ist, der wird sich mit allem Guten und allen Anlagen, die er haben mag, auf einen mißlichen Fuß in diese arme Welt hineingeworfen sehen", hatte Pestalozzi formuliert. In den Wirren der napoleonischen Kriege gab er Waisen ein neues Zuhause.

Im Bergbau fiel dieses Modell auf fruchtbaren Boden. Denn bis zur Bergbaukrise 1957 gehörte der Mangel an Bergleuten zu den größten Problemen der Ruhrgebietszechen (Überalterung der Bergbauarbeiter). Auch sollte durch neue Wohnformen das bis dahin übliche Lehrlingswohnheim wegen der dort auftretenden sozialen und menschlichen Probleme beseitigt werden. Im Frühjahr 1950 entstanden in Dinslaken-Lohberg und Bochum-Weitmar die beiden ersten Pestalozzidörfer. Im Ruhrgebiet stieg die Zahl bis 1957 auf 22 an. Auch die Zeche Zollverein griff die Idee auf, das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden: Die entwurzelte Nachkriegsjugend wurde in den Bergbau integriert, erhielt neuen Halt in einer Familie und wurde so davon abgebracht, "sich mit Gleichaltrigen zusammen(zu)tun, um gemeinsam zu beraten, wie man mit dem Rockärmel die Mauern des Gefängnisses oder der Jugendverwahrung von außen streifen kann, ohne hinter ihren Gittern festgehalten zu werden". So jedenfalls schilderte ein Aufsatz über Ziele der Einrichtungen das Schreckensbild einer ins Elend abgleitenden Generation.

weiterlesen..........


quelle: 
http://cliolink.de/denkmalliste/bezirk06/katernberg/000000952212ac997.html

wohnhaus (halbvilla) in essen-katernberg, gelsenkirchener str 300

fotografiert von wausk in 2009


Merkmale:Um 1880;
2-geschossige, verputzte Halbvilla mit Mansarddach, einseitig angebaut an das neuere Gebäude Nr. 288; straßenseitig sind die äußersten Fensterachsen risalitartig vorgezogen, im EG liegt hier eine 3-seitig geschlossene Auslucht mit abschließender Dachterrasse, oberhalb der Traufe ein volutengeschmückter Treppengiebel, schmalseitig ein Eingangsrisalit mit gleichgestaltetem Giebel, EG mit Putznutungen, Fenster hier rundbogig mit Schlußsteinen und Verdachungen in neubarocken Formen; auf die Terrasse führt ein dreiteiliges Fenster mit trennenden Pilastern und Halbsäulen und reich gestaltetem Sturz, teilweise originale Verglasung erhalten (Auslucht) neubarocker Schmuck (Kartuschen, Sturzfeld über dem Eingang), originales Türblatt, reich verziertes Traufgesims, Rückseite einfache, verputzte Felder, Backsteingliederungen; originales Vorgartengitter, Gartenpavillon, originale Substanz im Inneren (Stuck, Türblätter).

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)
 https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0007