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Montag, 28. Juli 2025

Renovierungbedürftiges Gebäude in Essn-Katernberg, Viktoriastr.

 fotografiert von wausk im Juli 2025

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0020


                                                                                2010


 Standort im Googlemap

Montag, 9. August 2010

bergmannssiedlung in essen-katernberg, meerbruchstr


fotografiert von wausk in 2009


richtung teemerhöfe




blickrichtung fußballplatz von djk katernberg 1919 u, spvg katernberg 92/28

hinterhöfe



hinterhöfe








blick zwischen den häusern 38 u. 36 auf den hinterhof richtung ehem. meerbruchschule







  
hinter den gärten (kleinvieh)
Die "Meerbruchstraße" ist ein schmaler, ursprünglicher nur durch eine Bahnlinie, heute auch noch durch eine in den [19]70er Jahren gebaute Durchgangsstraße (Zollvereinstraße) unterbrochener und in einem Wendehammer endender Straßenzug.


Zu allen Häusern - errichtet als Arbeiterwohnhäuser für je 4 Familien pro Haus - gehören kleine Vorgärten mit alleeartigem, alten Baumbestand. An die rückwärtige Hofwegzone schließen sich Wirtschaftsgebäude in den Achsen der Wohngebäude mit dahinterliegenden Nutzgärten an. Die zwischen 1890 und 1895 in zwei Ausführungsarten errichteten 1 1/2-geschossigen Gebäude des Kreuzgrundrißtypus in Backsteinbauweise, sind alle voll unterkellert, besitzen ein ausgebautes Mezzaningeschoss und sind giebelseitig geputzt. Sie verfügen über eine klare, aber minimalisierte Formensprache der Fassaden, im den [19]50er Jahren sind an allen Wohngebäuden giebelseitig schmale, geputzte, eingeschossige Anbauten - die nun die Toiletten aufnehmen, die sich ursprünglich in den Hofgebäuden befanden - mit ziegelgedecktem, abgewalmtem Pultdach, angefügt worden. Alle Hauptdächer besitzen ziegelgedeckte ca. 45 Grad Satteldächer als Holz-Pfettendach ohne Unterspannbahn. Der First folgt der Gebäudelängsseite und an den Traufen befinden sich kleine Gesimse. Gelegentlich findet man rückwärtig eine später angebaute stehende Dachgaube vor. In der Mitte des Daches ragen 3 separate Schornsteine hervor, charakteristisch für die Einzelofenheizung der Wohnungen.

weiterlesen
quelle:
http://cliolink.de/denkmalliste/bezirk06/katernberg/000000952212ac66a.html

noch eine quelle:
http://www.kuladig.de/Objektansicht.aspx?objectid=709



Sonntag, 8. August 2010

kath.kirche st. josef in essen-katernberg, hanielstr


fotografiert von wausk in 2009




















Die Entstehung der kath. Kirchengemeinde Katernberg


Am 5. September 1880 fand in Katernberg die erste öffentliche Versammlung statt zur Gründung eines Kirchbauvereins. Dieselbe war von dem hochw. Herrn Vikar Joseph Schüller aus Stoppenberg einberufen worden. Der Kulturkampfgeist zog in jener Zeit dem kirchlichen Leben noch enge Grenzen. Vereinen mit religiöser Tendenz, Kollekten und regelmäßigen Sammlungen wurden Schwierigkeiten bereitet. Der Zweck dieser ersten Versammlung war, einen Verein zu gründen, dessen Mitglieder sich zu monatlichen Beiträgen verpflichteten, um denn Bau einer kath. Kirche in Katernberg zu fördern. Unsere Gemeinde hatte zu dieser Zeit etwa 2.400 kath. Einwohner. Sie gehörte damals zur Pfarrei St. Nikolaus in Stoppenberg. Die Gemeinde wurde in 14 Sammelbezirke eingeteilt und der erste Rundgang, den der hochw. Herr Vikar selbst vornahm, ergab 246 Mark. Diese Summe kam ungefähr jeden Monat zusammen, und das erstjährige Ergebnis war 3.000 Mark. Durch regelmäßige Versammlungen wurde eine rege Vereinstätigkeit wachgehalten, durch Vorträge, Aufführungen, Verkauf von guten Büchern, manche außerordentliche Einnahme erzielt, so dass das Vereinsjahr 1883 schon mit einem Vermögensstand von 9.000 Mark abschloss.

Am 2. Mai 1884 wurde an den Grubenvorstand der Zeche Zollverein z. Hd. des Herrn Geheimrats H. Haniel in Ruhrort eine Eingabe gemacht, mit der Bitte um einen namhaften Beitrag für den Bau einer katholischen Kirche in Katernberg.

weiterlesen
http://www.st-jupp.de/index.php?section=home

Dienstag, 29. Juni 2010

wohnhaus in essen-katernberg, röckenstr 15 und 5


fotografiert von wausk in 2009


röckenstr 15a (denkmalgeschützt)







Merkmale:Das innerhalb der Siedlung von gleichartigen Bauten liegende Wohnhaus für vier Parteien ist eingeschossig und aus Backsteinmauerwerk. Jeweils zwei giebelseitige .Eingänge erschließen die Wohnungen, die kreuzförmig einander zugeordnet sind. Im Erdgeschoss gehörte zu jeder Einheit eine Küche und ein Wohnzimmer, im Dachgeschoss zwei Schlafzimmer. An der vorderen Traufseite ist eine offensichtlich handgeschriebene Inschrift vorhanden: "Wählt Thälmann". Ernst Thälmann war Ende der zwanziger und zu Beginn der dreißiger Jahre Vorsitzender der KPD und im Wahlkampf um das Amt des Reichspräsidenten Präsidentschaftskandidat der Partei.
Die Inschrift geht auf diesen Wahlkampf zurück. Sie ist ein seltenes Zeitzeugnis für die Geschichte der Weimarer Republik, der zu dieser Zeit währenden politischen Auseinandersetzungen und für die Geschichte der Arbeiterklasse. Der Zeugniswert wird verstärkt durch die Tatsache, dass diese Inschrift an einem Bergarbeiterhaus innerhalb einer Bergarbeitersiedlung überdauert hat.
Inschrift und Gebäude stehen deshalb in einem engen historischen Sinnzusammenhang. Wenn im DSchG NRW die Bedeutung für die Geschichte des Menschen gefordert wird, so ist sie für Röckenstraße 15 mit der vorhandenen Inschrift eindeutig vorhanden. Auf einmalige Weise werden die politischen und sozialen Verhältnisse zur Zeit der Weimarer Republik anschaulich.
Als Denkmal gem. § 2 DSchG NRW ist das Wohnhaus aus sozial- und stadtgeschichtlichen Gründen zu erhalten und zu nutzen.
(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 30.01.2002)





röckenstr 5a (nicht denkmalgeschützt, aber mit der gleichen aufschrift "wählt thälmann"

fotografiert von wausk in 2009

Das Haus wurde mittlerweile renoviert:







Samstag, 26. Juni 2010

jugendhalle in essen-katernberg, hanielstr 12


fotografiert von wausk in 2009


Ehem. Turnhalle;
1-geschossiges massives und verputztes Turnhallengebäude mit Krüppelwalmdach auf breitrechteckigem Grundriß; umlaufendes stark betontes Traufgesims; an einer Giebelseite ist das Gebäude 2-geschossig durch 5 Fensterachsen, die durch Lisenen getrennt sind, gegliedert und hat einen seitlichen rundbogigen Eingang; daran anschließend der Turnhallentrakt mit zwei traufseitigen Eingängen, einer mit dreiseitig geöffneten Eingangsvorbauten und Freitreppe; ebenfalls mit Lisenengliederung; an der Rückseite ein niederer, sehr breitgiebeliger Anbau, der auf die Traufseite des Hauptgebäudes übergreift, mit weiterem neuen Eingang.

wohnhaus in essen-katernberg, hanielstr 37, ehem.gaststätte von änne stratmann


fotografiert von wausk in 2009



Merkmale:Um 1900;
Eckhaus zwischen Hanielstraße und Hermannstraße; 2-geschossiges massives Gebäude mit Walmdach; an der Ecke abgeflacht und von einem Giebel überfangen, an den zur Hanielstraße und Hermannstraße gelegenen Seiten befindet sich jeweils ein Zwerchgiebel mit einem rundbogigen Doppelfenster; die Gliederung der Wandflächen erfolgt durch Backstein im Wechsel mit verputzten Flächen; die Fenster des OG sind stichbogig und haben über dem Sturz ein rustiziertes Feld, sind teilweise unter Gebälkstücken mit Konsolen zusammengefaßt; die Fenster des EG haben einen geraden Sturz; stark profiliete Gebälkstücke und darüber Voluten aus Stuck; an der Hanielstraße hat das Gebäude noch einen 3-achsigen Teil, der eine große rundbogige Durchfahrt aufweist; dieser Gebäudeteil jedoch ohne Satteldach, durchgehendes Traufgesims; Zusammenhang mit dem Ortsmittelpunkt (Kirche).

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)
https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0016

http://maps.google.de/maps?q=51.500662,7.044661&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

wohnhaus in essen-katernberg, hanielstr 34


fotografiert von wausk in 2009


Merkmale:Um 1900;
3-geschossiges, 7-achsiges Mehrfamilienhaus, in einer Straßenzeile liegend; die Mittelachse ist durch einen im dritten Geschoß vorspringenden Erker betont, dieser Erker hat neuzeitlich verkleidetes Zierfachwerk, zu beiden Seiten befindet sich in der zweiten Fensterachse im ersten Geschoß ein dreiseitiger Erker der in einer Dachterrasse endet; rundbogige Durchfahrt in der äußersten rechten Fensterachse; die Wandflächen sind gestaltet durch den Wechsel von glatten Putzflächen und Schmuckelementen aus Backstein (Fensterstürze usw.) die Fenster sind z.T. rundbogig, z.T. stichbogig; zu beiden Seiten des Zwerchgiebels befinden sich jeweils zwei erneuerte Dachgauben. Laden im EG zu Wohnungen umgebaut.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)
 
http://www.cliolink.de/denkmalliste/bezirk06/katernberg/000000952212ac44c.html

http://maps.google.de/maps?q=51.500675,7.045262&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

Freitag, 25. Juni 2010

ehem. pfarrhäuschen in essen-katernberg, viktoriastr


fotografiert von wausk in 2010


Merkmale:1910-11;
2-geschossiges, verputztes Gebäude über rechteckigem Grundriß, an der Straßenseite mit einem mächtigen verschieferten Dachhaus, an einer Seitenfassade Zwerchgiebel und zwei Fenster mit bunter, originaler Verglasung; seitlicher 1-geschossiger Vorbau mit Walmdach und zwei Eingängen.
Das Gebäude ist Dokument der reformierten Stömung in der Architektur vor dem 1. Weltkrieg. Es repräsentiert eine typische Bauaufgabe in der vom Bügertum geprägten Periode der Hochindustrialisierung zu Beginn unseres Jahrhunderts. Bauherr des Gebäudes war [das] Steinkohlen-Bergwerk Zollverein. Damit ist es Beispiel des von einem wichtigen Sektor der Ruhrgebietsindustrie getragenen Wohnungsbaus.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)



https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0021


http://maps.google.de/maps?q=51.500356,7.041292&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

hl. häuschen auf dem kath.friedhof, viktoriastr


fotgrafiert von wausk in 2009







Merkmale:Ende 19. Jahrhundert;
Heiligenhäuschen aus Backstein auf nahezu quadratischem Grundriß mit neugotischen Schmuckformen, in der spitzbogigen Nische eine Triumpfkreuzgruppe.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-NF-20100525-0019



http://maps.google.de/maps?q=51.500356,7.041292&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl